Augenärzte - Praxis für Augenheilkunde Trier

 Willkommen

Dr. med. Stéphanie Langefeld

Dr. med. Karin Müller-Albach

Dr. med. Sebastian Kramer, FEBO

Doctor-medic Bianca Stefan

Moderne Medizin und Menschlichkeit schließen sich nicht aus.

 

Willkommen auf unserer Homepage.

Moderne Medizin und Menschlichkeit schließen sich nicht gegenseitig aus. Die Gesundheit Ihrer Augen steht natürlich für uns immer an erster Stelle. Zusammen mit unseren Ärzten und unserem Team streben wir danach, Ihnen immer die bestmögliche medizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen. Wir stützen uns auf modernste Diagnostik, die es uns oftmals auch ermöglicht, Therapiemöglichkeiten direkt vor Ort und aus einer Hand bereitzustellen.
Sie sollen sich bei uns aber auch wohlfühlen. Unter anderem soll eine gute Organisation dazu beitragen, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Niemand geht gerne zum Arzt - und wenn man schon zum Arzt muss, dann sollte der Aufenthalt vor Ort doch so angenehm wie möglich verlaufen.
Unsere Homepage soll Ihnen einen kleinen Überblick darüber geben, wer wir sind, und welche Leistungen Sie in unserer Praxis erwarten können. Bei Fragen aller Art haben wir jederzeit ein offenes Ohr für Sie. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Ihre Stéphanie Langefeld
und das Praxisteam

 

Augenarztpraxis Dr. Langefeld

Porta Nigra Platz 2
54292 Trier

0651 25430
info@augenarztpraxis-trier.de
Online-Terminvergabe
Rückrufbitte

Sprechzeiten

Mo. – Fr. 07.30 – 11.30 Uhr
13.00 – 16.30 Uhr
Sa. nach Vereinbarung

Termine außerhalb der Öffnungszeiten und am Samstag
nach telefonischer Vereinbarung.

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Leistungen

Grauer Star

Makuladegeneration

Grüner Star

Laserbehandlung

Sehschule

Kontaktlinsen

Vorsorgeuntersuchungen

Augenärztliche Gutachten

Digitale Bilddiagnostik

Grauer Star

Was ist eine Katarakt bzw. ein Grauer Star?

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Sie bemerken, dass Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit immer dichter wird. Oft nimmt auch die Blendungsempfindlichkeit zu.
 
Der Graue Star ist nicht zu verwechseln mit dem Grünen Star. Außer der Namensähnlichkeit haben beide nicht sehr viel gemeinsam.
 
Heute braucht eine Kataraktoperation nicht mehr gefürchtet zu werden, und niemand muss wegen eines Grauen Stars sehbehindert sein. Fortschritte der operativen Verfahrensweisen, verbesserte Instrumente und regelmäßige Kontrollen machen eine Kataraktoperation sehr sicher und führen zu einer schnellen Verbesserung des Sehvermögens.

Wie wird der Graue Star behandelt? Wenn sich die anfängliche leichte Linsentrübung verdichtet, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit, die so gut wie immer zum Erfolg führt - mit äußerst geringer Belastung für den Patienten, zumal der Eingriff in aller Regel schmerzlos ist. Er zählt heute zu den häufigsten Operationen weltweit. Jahr für Jahr werden in Deutschland etwa 400.000 Patienten wegen eines Grauen Stars operiert. Die getrübte Linse wird bei der Operation durch eine klare Kunststofflinse ersetzt.  Wir beraten Sie gerne bei Ihrer Entscheidung, ob und wann Sie sich wegen Ihres Grauen Stars operieren lassen sollten. 

Makuladegeneration

Was bedeutet Makuladegeneration?
 
Die Makuladegeneration gehört zu den häufigsten Ursachen für Erblindung im Alter. Sie kann jeden treffen, dennoch können nach Umfragen nur etwa 18 Prozent aller Erwachsenen mit dem Begriff etwas anfangen.
 
Bei der Umwandlung von Lichtreizen in den Sinneszellen kommt ein photochemischer Prozess in Gang, dessen Abfallprodukte vom Auge abgebaut werden müssen. Eine alterbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt sich, wenn das Auge dies nicht mehr schafft und entzündliche Prozesse jene Stelle auf der Netzhaut schädigen, mit der wir am schärfsten sehen, die Makula (der gelbe Fleck). Denn in der Makula sind die lichtempfindlichen Zellen am dichtesten gelagert – je mehr von ihnen absterben, desto schlechter wird das Sehvermögen. Diese Degeneration mit der Bildung schadhafter Blutgefäße führt zu einer kreisförmigen Narbe auf der Netzhaut.
 
Erste Anzeichen für eine Makuladegeneration

Gerade Linien verkrümmen sich oder in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck.
 
Das zentrale Gesichtsfeld geht nach und nach verloren, in den Randbereichen dagegen bleibt die Sehkraft erhalten. Der Krankheitsprozess beginnt normalerweise auf einem Auge.
 
Im späteren Stadium ist meist auch das zweite Auge betroffen. Die Erkrankung ist nicht mit Schmerzen verbunden und wird in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.

Was die Diagnose für die Betroffenen bedeutet
 

Bei der Altersbedingten Makuladegeneration stößt die ärztliche Kunst an ihre Grenzen. Eine vollständige Heilung der Erkrankung ist bis heute nicht möglich. Verloren gegangenes Sehvermögen kann nicht wiederhergestellt werden. In manchen Fällen ist es aber möglich, das Fortschreiten zu verlangsamen.
 
Trockene und feuchte AMD
 

Man unterscheidet bei der AMD zwei unterschiedliche Erscheinungsformen. Bei der „trockenen Makuladegeneration“ tritt eine schleichende Verschlechterung des Sehvermögens auf, die oft genug einen Stillstand erfährt, so dass die Patienten mit optischen Hilfsmitteln bis ins hohe Alter lesen können.
 
Bei der „feuchten Makuladegeneration“ führen Blutgefäße zu Schwellungen der Netzhaut, weil sie in diese hineinwachsen und so die feinen Sinneszellen zerstören. Bei dieser Form kann eine Verödung mittels Laser spürbare Besserung bringen.
 
Was können Sie zur Vorsorge tun?
Wichtig: frühzeitige Diagnose
 

Eine frühzeitige Diagnose kann Ihnen helfen, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Da die trockene Form auch in die feuchte Form übergehen kann, ist eine regelmäßige Überprüfung durch den Augenarzt wichtig.
 
Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen:

  • Netzhautphotographie
    Eine Übersichtsphotographie der Netzhaut mit Sehnerv, Makula und Gefäßen. Grobe Veränderungen der Makula können hier schon erkannt werden.
  • OCT (optische Kohärenztomographie: Tomographie der Netzhaut)
    Dabei wird mit einem Lasermikroskop in die Tiefe der Netzhaut geblickt, um festzustellen, ob sich darunter Flüssigkeit befindet (= feuchte Makuladegeneration). Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist völlig schmerzlos und ohne Folgen für das Auge.
  • Angiographie (Farbstoffdarstellung)
    Dabei wird ein Farbstoff in die Vene des Patienten gespritzt und mit einer Spezialkamera werden Aufnahmen von der Netzhaut gemacht. Durch die Färbung können die neugebildeten und undichten Gefäße unter der Netzhaut dargestellt werden.

Behandlung der AMD
 
Uns stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Trockene AMD
    Antioxidativa wie Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C und E, Zink, Kupfer und Selen können die Sinneszellen vor freien Radikalen schützen. In Studien wurde nachgewiesen, dass eine erhöhte Zufuhr dieser Stoffe ein Neuentstehen oder das Fortschreiten der Erkrankung erschwert. Diese sind in speziellen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
  • Feuchte AMD
    Mit modernen Medikamenten, die in das Auge hineingegeben werden, kann die Entstehung der unerwünschten Gefäße gestoppt werden. In 50 % der Fälle kommt es so zur Stabilisierung und in manchen Fällen sogar zu einer leichten Verbesserung der Krankheit.

Wenn Sie wegen Ihres Sehvermögens Sorgen oder Befürchtungen haben, sprechen Sie uns bitte sofort an. Nur eine fachärztliche Diagnose kann Ihnen Sicherheit bieten. Wichtig ist, die Krankheit frühzeitig festzustellen!

Wir bieten alle weiterführenden Untersuchungen und Behandlungen an. Ambulante Operationen werden in der Augenklinik Petrisberg (www.augenklinik-petrisberg.de) durchgeführt.Wir beraten Sie gerne.

Grüner Star

Was ist ein Glaukom?
 
Glaukom – der Grüne Star – ist eine Erkrankung des Auges, die etwa ein Prozent der Bevölkerung ab dem 40. Lebensjahr befällt. Ihre Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter auf über fünf Prozent an. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa drei Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor.
 
Aufbau und Funktionsweise des Auges

Der Aufbau des Auges ist mit dem einer Kamera zu vergleichen: Beim Sehen fällt Licht durch die Linse und auf die Netzhaut. Dort wird das Bild von Millionen kleinster lichtempfindlicher Nervenzellen aufgenommen und zur Verarbeitung an das Gehirn weitergeleitet. Diese Nervenfasern sammeln sich an der hinteren Seite des Augapfels am Sehnervenkopf (Papille). Hier beginnt der Sehnerv, den man sich wie ein 1,5 mm dickes Kabel zum Gehirn vorstellen kann.
 
Erkrankungen des Sehnervs – das Glaukom
 
Wenn die Nervenfasern im Netzhautbereich geschädigt werden, kommt es zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Der fortschreitende Schwund der Sehnerven, der unterschiedliche Ursachen haben kann, wird als Grüner Star (Glaukom) bezeichnet. Oft – aber bei weitem nicht immer – ist die Erkrankung mit einer Erhöhung des Augeninnendrucks verbunden.
 
Der stille Dieb der Lebensqualität

Die Erkrankung am Grünen Star erfolgt schmerzfrei. Ausfälle im Gesichtsfeld sind für den Patienten erst in einem späten Stadium „sichtbar“.
 
Wenn die Einschränkungen wahrgenommen werden können, sind bereits etwa 50 % der Fasern des Sehnervenkopfes zerstört. Deshalb ist eine frühe Diagnostik durch den Augenarzt von so großer Bedeutung. Immerhin ist das Glaukom eine der häufigsten Erblindungsursachen der westlichen Welt!
 
Wem ist eine Glaukomvorsorge zu empfehlen?
 

Grundsätzlich ist niemand davor gefeit, am Grünen Star zu erkranken. Es gibt aber bestimmte Risikofaktoren:

  • Nach Überschreiten des 40. Lebensjahres steigt die Häufigkeit des Glaukoms.
  • Die Veranlagung für ein Glaukom ist vererblich. Gibt es in Ihrer Familie schon einen Glaukomfall, ist besondere Wachsamkeit angeraten.
  • Kurzsichtigkeit oder Vorerkrankungen wie Diabetes erhöhen das Risiko.

 

Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es?
 

Die übliche Glaukomvorsorge umfasst die Beurteilung der Sehnerven mit dem Spaltlampenmikroskop sowie die Messung des Augeninnendrucks. 
 
Die Papillen-Tomographie mit dem Heidelberger Retina-Tomographen (HRT) bietet Ihnen eine zusätzliche Sicherheit. Damit lassen sich die Sehnerven sowie der Sehnervenkopf äußerst präzise vermessen. Kleinste Veränderungen werden – Jahre bevor ein Schaden auftritt – sichtbar und können unmittelbar behandelt werden.
 
Mit dem HRT wird die Oberfläche des Sehnervs durch einen Laserstrahl abgetastet. Ein Computer errechnet die Ergebnisse aus über 140.000 Messpunkten und erstellt so dreidimensionale Bilder des Sehnervenkopfes. Die Untersuchung ist schmerzfrei und gefahrlos. Der eigentliche Messvorgang dauert nur wenige Sekunden.
 
Einen wesentlichen Bestandteil der Glaukomvorsorge stellt auch die Hornhautdickenmessung (Pachymetrie) dar. Nur dadurch lässt sich Ihr persönlicher Korrekturfaktor genau ermitteln. Dieser ist für die exakte Messung des Augeninnendrucks notwendig.
 
Die erweiterte Glaukomvorsorge ist in den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Wir sehen jedoch die Verpflichtung, Ihnen diese medizinisch sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen für die bestmögliche Versorgung Ihrer Augen anzubieten. Das Honorar für diese privatärztlichen Leistungen klären wir selbstverständlich vor der Behandlung mit Ihnen ab.
 
Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig untersuchen, um auch noch im hohen Alter die Welt entdecken zu können.
 
Bei Fragen aller Art wenden Sie sich vertrauensvoll an uns:
Wir helfen Ihnen gerne!

Sehschule

Augenvorsorge beginnt im Kindesalter

Schon im ersten Lebensjahr können Kinder augenärztlich untersucht werden. Es gibt viele Augenerkrankungen – z. B. Schielen –, die unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen. So können wir eine lebenslange Sehschwäche verhindern. Unserer Praxis ist eine Sehschule angeschlossen. Sie wird von unserer staatlich geprüften Orthoptistin Frau Britta Hilker geleitet.

Kontaktlinsen

Träumen Sie von einem Leben ohne Brille?
 
Dann sind Kontaktlinsen vielleicht für Sie die richtige Wahl. Besonders jüngere Menschen und Frauen tragen gern die unsichtbaren Sehhilfen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Interessant sind Kontaktlinsen aber grundsätzlich ohne Alterseinschränkung für jedermann. Nutzen Sie hierzu unsere kompetente Beratung.
 
Kontaktlinsen sind mehr als eine Alternative zur Brille:

  • Kontaktlinsen bieten eine klare Rundumsicht, das Blickfeld wird nicht eingeengt.
  • Kontaktlinsen stören und beschlagen nicht, sie sind unsichtbar und verändern das Gesicht nicht.
  • Manche Augenveränderung kann nur mit Kontaktlinsen optimal korrigiert werden.
  • Patienten mit Sehfehlern können manche Berufe, Sportarten und Freizeitaktivitäten nur mit Kontaktlinsen ausüben.

Kontaktlinsen ja, aber...
 

Das menschliche Auge ist ein empfindliches Sinnesorgan. Geschützt wird es durch die Hornhaut und einen Tränenfilm, der das Auge geschmeidig hält und gleichzeitig Bakterien abwehrt. Die Kontaktlinsen schwimmen als kleine Kunststoffschalen in der Tränenflüssigkeit vor dem Auge. Sie sind damit in ein kompliziertes und empfindliches Gleichgewicht eingebettet. Da die Tränenflüssigkeit normalerweise frei von Fremdkörpern ist, können die Kontaktlinsen die natürliche Balance des Auges beeinflussen. Nur eine ideal angepasste Linse kann zu einem Teil dieses hochsensiblen Systems werden.
 
Anpassung, Einweisung und regelmäßige Kontrolle
Wer sich für Kontaktlinsen entscheidet, sollte unbedingt ärztlichen Rat einholen. Ohne vorherige ärztliche Untersuchung kann das Tragen von Kontaktlinsen zu irreparablen Augenschäden führen.
 
Kompetente Beratung von Fachleuten
 
Wir besprechen nach der Erstuntersuchung mit Ihnen, welche Kontaktlinsenart für Sie persönlich am besten geeignet ist.
 
Wir weisen Sie in die richtige Handhabung, in das Einsetzen und Herausnehmen sowie in die notwendige Pflege und Hygiene ein.
 
Sie erhalten von uns Hinweise über die Eingewöhnung und Tragedauer. Selten treten Probleme auf – aber auch dann sind wir für Sie da.
 
Haben Sie schon Kontaktlinsen, dann sollten Sie sie 48 Stunden vor einer Anpassung oder vor einer anderen Augenglasbestimmung nicht mehr tragen. Nur so können etwaige Schwellungen der Hornhaut und die daraus resultierenden Messfehler ausgeschlossen werden.
 
Hart oder weich?
 

Bei der augenärztlichen Untersuchung und Beratung wird auf die Harmonie zwischen Kontaktlinse und Auge geachtet, um die geeignete Linsenart gemeinsam mit dem Patienten auszuwählen.
 
Man unterscheidet generell zwischen zwei verschiedenen Arten von Kontaktlinsen:

  • Vor allem bei den flüssigkeitshaltigen („weichen“) Linsen gibt es eine große Vielfalt mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Sie sind in der Regel von Beginn an angenehm zu tragen und brauchen nur geringe Eingewöhnung.
  • Längerfristig sind in vielen Fällen die formstabilen („harten“) Linsen vorzuziehen. Unregelmäßigkeiten der Hornhaut und komplizierte Brechungsfehler lassen sich so besser ausgleichen – sie brauchen jedoch eine etwas längere Eingewöhnungszeit.

Regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt
 
Die individuelle Betreuung und Auswahl der Kontaktlinsen sind für gutes Sehen und richtiges, gesundes Tragen notwendig. Das gilt für alle Linsenarten! Wir warnen deshalb bei einem so sensiblen medizinischen Produkt vor unseriösen Lockangeboten und empfehlen die Anpassung und regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt.
 
Wir führen in unserer Praxis ein großes Angebot an Kontaktlinsen verschiedener Hersteller. Es reicht von formstabilen Kontaktlinsen unterschiedlicher Gasdurchlässigkeit, Tageslinsen, Wochen-, Monats- und Jahreslinsen bis hin zu getönten Linsen. Welche Linse für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie bei uns in der Praxis.
 
Natürlich übernehmen wir aber auch die Kontrolle Ihrer Kontaktlinsen, wenn sie nicht von uns stammen.
 
Denken Sie daran:
Falsche oder defekte Kontaktlinsen, falsche Anwendung oder auch falsche Pflege können Komplikationen und Augenerkrankungen verursachen bzw. verschlimmern.

Laserbehandlung

Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen…
 
Das ist der Traum vieler.  Die Entwicklung der mikrochirurgischen Medizin ermöglicht heute eine Verbesserung der Sehkraft. Durch einen laser- chirurgischen Eingriff kann die Fehlsichtigkeit der Augen behandelt werden, so dass zukünftig eine weniger starke Brille ausreicht oder ganz auf eine Brille verzichtet werden kann.
 
Behandlung von Fehlsichtigkeiten
 

Unsere Praxis hat sich auf den Bereich der refraktiven Chirurgie spezialisiert. Folgende Fehlsichtigkeiten behandeln wir:

  • Hornhautverkrümmung/Stabsichtigkeit (Astigmatismus)
  • Kurzsichtigkeit (Myopie) 
  • Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Welches Verfahren bei welcher Fehlsichtigkeit?
 
Die folgende Tabelle soll Ihnen einen Überblick geben, welche Verfahren bei welchem Fehlsichtigkeitstyp angewendet werden können.
Indikationsbereich der refraktiven Chirurgie:

Verfahren 

 Myopie 

 Hyperopie 

 Astigmat. 

LASEK

 bis - 8

 

 bis -3


LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)
 
LASEK ist die Weiterentwicklung der ursprünglichen Photorefraktiven Keratektomie (PRK). Bei dieser seit vielen Jahren bewährten Methode wird das oberste Deckhäutchen der Hornhaut entfernt, die freigelegten Hornhautschichten werden mit dem Laser bearbeitet. Anders als bei der LASIK wird hier in den oberen Hornhautschichten gearbeitet. Nach dem Eingriff wird eine Verbandskontaktlinse aufgesetzt, die für einige Tage auf dem Auge getragen wird. Im Vergleich zur LASIK dauert der Heilungsprozess deutlich länger und ist in den ersten beiden Tagen schmerzhaft.
 
Die Methode eignet sich für die Behandlung von Fehlsichtigkeiten, die aus bestimmten Gründen nicht für eine LASIK infrage kommen, z. B.:

  • Zu geringe Hornhautdicke
  • Spezielle Augenerkrankungen
  • Hornhautnarben
  • Sportarten mit direktem Körperkontakt                       

Für wen kommen die Methoden infrage?
 
Nicht für jeden sind die LASIK- oder die LASEK-Methode geeignet. Für das Gelingen der Operation und die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses ist es sehr wichtig, die Eignung des Patienten vorher abzuklären. Von Bedeutung ist dabei besonders die Dicke der Hornhaut sowie der Pupillendurchmesser in Abhängigkeit von der Stärke der Fehlsichtigkeit.   
 
Wir bieten Ihnen deshalb eine Voruntersuchung mit ausführlicher Beratung über Ablauf und Risiken an.   
 
Die Beratung im Bereich der refraktiven Chirurgie erfolgt in Kooperation mit der Smileeyes AugenLaserKlinik Trier.                 
               
Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Digitale Bilddiagnostik

Warum ist Früherkennung so wichtig?
 
Makula-Degeneration (AMD)
 

Ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko, an einer altersbezogenen Makula-Degeneration (AMD) zu erkranken. Diese krankhafte Netzhautveränderung zerstört die zentrale Sehfähigkeit und kann nur bei rechtzeitiger Diagnose erfolgreich behandelt werden.
 
Wir bieten ihnen in unserer Praxis eine Netzhaut-Vorsorge-Untersuchung. Außer der Makuladegeneration können so auch Veränderungen der Netzhaut durch Blutdruck, Gefäßerkrankungen sowie seltene Tumore sichtbar gemacht werden – und das oft noch in einem behandlungfähigen Stadium.
 
Zusammen mit einer Netzhautspiegelung kann auch eine Glaukomvorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Dadurch lassen sich Doppeluntersuchungen vermeiden.

Glaukom – der grüne Star
 
Beim Glaukom handelt es sich um eine Erkrankung des Sehnervs, bei der das Gleichgewicht zwischen Durchblutung des Sehnervs und des Augeninnendrucks gestört ist.  Der Augeninnendruck entsteht durch die Flüssigkeit, die im Auge durch Produktion und Abfluss immer wieder erneuert wird. Ist der Druck im Auge größer als der Durchblutungsdruck des Sehnervs, kann dies den Sehnerv über viele Monate hinweg „ersticken“. Dadurch gehen die Sehnervenfasern allmählich unwiderruflich zugrunde.
 
Leider bemerkt der Patient die Erkrankung erst, wenn sie schon im Endstadium ist. Früher sind die Menschen am Glaukom erblindet. Heute muss das nicht mehr passieren.
 
Messung des Augeninnendrucks
Der Augeninnendruck ist der bekannteste Parameter, der beim Glaukom erhöht ist. Allerdings kann man ihn nicht isoliert betrachten, sondern muss ihn in Relation zu anderen Parametern sehen, wie der individuellen Hornhautdicke.  
 
Messung der Hornhautdicke
Nur wenn die Dicke der Hornhaut bekannt ist, können bei einer Augendruckmessung Rückschlüsse auf den tatsächlichen Augeninnendruck gezogen werden. Die Hornhautdickenmessung (Pachymetrie) ist schmerzfrei und nicht belastend. Nur durch diese Untersuchung ist eine korrekte Messung des Augeninnendrucks möglich.
 
Da sich die Hornhautdicke normalerweise nicht ändert, genügt es, diese Untersuchung einmal durchführen zu lassen.
 
Zeigt Ihr Augeninnendruck verdächtige Werte, leiten wir weitere Maßnahmen ein, um Ihr Risiko abzuklären.

Wird das Glaukom frühzeitig erkannt, können bereits durch Augentropfen weitere Schäden verhindert werden. Nur in ganz seltenen Fällen muss es zu einer Operation kommen. Die Augen sind unsere wertvollsten Sinnesorgane, und so sollte mit ihnen umgegangen werden. Manche Organe lassen sich ersetzen -die Augen nicht. Nutzen Sie deshalb unsere Früherkennungsuntersuchungen!

Vorsorgeuntersuchungen

Viele Augenerkrankungen haben eine vermeidbare Vorgeschichte. Deshalb sollte frühzeitig Vorsorge getroffen werden, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Schädigungen der Augen können so vermieden oder in ihrem Fortschreiten verlangsamt werden.

Augenvorsorge beginnt im Kindesalter

Schon im ersten Lebensjahr können Kinder augenärztlich untersucht werden. Es gibt viele Augenerkrankungen – z. B. Schielen –, die unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen. So können wir eine lebenslange Sehschwäche verhindern. Unserer Praxis ist eine Sehschule angeschlossen.

Ab 40 regelmäßig zum Augenarzt

Ab etwa 40 Jahren beginnt die Alterssichtigkeit, und das Risiko für Erkrankungen steigt. Jeder sollte deshalb seine Augen regelmäßig untersuchen lassen, um die Schönheit der Welt bis ins hohe Alter genießen zu können. Im Zuge einer Brillenglasbestimmung lassen sich auch Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck früh erkennen.

Diabetiker und Hypertoniker

brauchen mindestens einmal jährlich eine Kontrolle ihres Augenhintergrundes, denn beide Erkrankungen führen zu Veränderungen der Netzhaut. Wird eine Netzhauterkrankung nicht rechtzeitig erkannt, kann das Auge erblinden. Wir führen eine Verlaufskontrolle mittels Fundusfotographie und Tomographie der Netzhaut durch.

Augenärztliche Gutachten

Folgende Gutachten können wir u.a. für Sie durchführen:

  • Gutachten für den Erwerb von Führerscheinen (Motorrad, PKW, Lastwagen, Sportboote)
  • Gutachten für den Erwerb von Fluglizenzen
  • Blindengeldgutachten
  • Unfall- und Rentengutachten

Gutachten benötigen eine etwas größere Untersuchungszeit als normale augenärztliche Kontrollen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung- wir finden zeitnah einen Termin für Sie. Bitte berücksichtigen Sie, dass eventuell eine Weitstellung der Pupillen mit Augentropfen durchgeführt werden muss. 

Bitte beachten Sie: Für die Ausstellung eines Gutachtens benötigen wir Ihren Personalausweis zur Identitätsprüfung.

Ärzte

Dr. med. Stéphanie Langefeld

Curriculum Vitae

Dr. med. Karin Müller-Albach

Curriculum Vitae

Dr. med. Sebastian Kramer, FEBO

Curriculum Vitae

Doctor-medic Bianca Stefan

Curriculum Vitae

Behandlung

Gut zu sehen bedeutet Lebensqualität!

Unsere Augen sind das wertvollste Sinnesorgan, und so sollte auch mit ihnen umgegangen werden. Manche Organe lassen sich ersetzen – die Augen nicht.   
 
Fühlen Sie sich gut aufgehoben
 
Vorbeugung, Linderung und Heilung von Augenkrankheiten sind unser Anliegen. Wir wenden dafür sowohl bewährte Methoden als auch moderne Verfahren an. Wir verfügen über eine moderne Geräteausstattung, mit der Krankheiten frühzeitig festgestellt und behandelt werden können.
 
Alles aus einer Hand

Wenn wir bei Ihnen eine Erkrankung diagnostiziert haben, stehen wir Ihnen auch mit der weiteren Behandlung zur Seite. Unser Praxisspektrum ist sehr breit gefächert. Wir sind auch spezialisiert auf augenchirurgische Eingriffe wie Laserbehandlungen an der Netzhaut sowie auf die Beratung für den Bereich der refraktiven Chirurgie ( LASIK, LASEK zur Behebung von Fehlsichtigkeit) in Zusammenarbeit mit der Smile Eyes AugenLaserKlinik Trier.
Auch bei der Nachsorge sind wir für Sie da. Sie erhalten ein weit gefasstes medizinisches Angebot „aus einer Hand“.

Leistungsüberblick

Diagnostik: 

  • Behandlung aller Augenkrankheiten
  • Sehschärfenprüfung
  • Spaltlampenuntersuchung (u.a. photographischer Verlauf)
  • Augenhintergrundspiegelung/ -photographie
  • Augeninnendruckmessung
  • Gesichtsfelduntersuchung
  • Dämmerungssehschärfenprüfung (Nyktometrie)
  • Farbsinnprüfung (Ishihara/Anomaloskop)
  • Schieldiagnostik (Orthoptik)

Spezialdiagnostik:

  • Hornhautpachymetrie
  • Hornhauttopographie
  • Heidelberg Retina Tomograph (HRT)
  • Optische Kohärenztomographie (OCT)

Versorgung/Behandlung:

  • Makuladiagnostik/ Behandlung der Makuladegeneration
  • Glaukomvorsorge/-diagnostik und -behandlung
  • Mitbetreuung von Diabetikern/Hypertonikern
  • Kontaktlinsenanpassung/-kontrolle
  • SMILE/LASIK/LASEK (www.smileeyes.de / www.augenlaser.lu )
  • Vergrößernde Sehhilfen
  • Laserbehandlungen (Argon, Nd-YAG)

Gutachten:

  • Führerschein (Motorrad, PKW, LKW) 
  • Fluglizenz
  • Bootsführerschein
  • Blindengeldgutachten
  • Unfall- und Rentengutachten

Selbstverständlich erhalten Sie bei uns alle augenärztlichen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Allerdings gehören nicht alle sinnvollen Leistungen zum Spektrum der gesetzlichen Krankenkassen. Aber gerade für gutes Sehen sind manche Untersuchungen oder Behandlungen wichtig, damit wir z. B. frühzeitig auf sich abzeichnende Schäden reagieren können. Deshalb stehen wir Ihnen in unserer Praxis mit Individuellen Gesundheitsleistungen – so genannten „IGeL-Leistungen“ – zur Seite.  

Das Honorar für diese privatärztlichen Leistungen klären wir selbstverständlich vor einer Behandlung mit Ihnen ab.

Allgemeine Vorsorge

Viele Augenerkrankungen haben eine vermeidbare Vorgeschichte. Deshalb sollte frühzeitig Vorsorge getroffen werden, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen. Schädigungen der Augen können so vermieden oder in ihrem Fortschreiten verlangsamt werden.

Augenvorsorge beginnt im Kindesalter

Schon im ersten Lebensjahr können Kinder augenärztlich untersucht werden. Es gibt viele Augenerkrankungen – z. B. Schielen –, die unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen. So können wir eine lebenslange Sehschwäche verhindern. Unserer Praxis ist eine Sehschule angeschlossen.

Ab 40 regelmäßig zum Augenarzt

Ab etwa 40 Jahren beginnt die Alterssichtigkeit, und das Risiko für Erkrankungen steigt. Jeder sollte deshalb seine Augen regelmäßig untersuchen lassen, um die Schönheit der Welt bis ins hohe Alter genießen zu können. Im Zuge einer Brillenglasbestimmung lassen sich auch Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck früh erkennen.

Diabetiker und Hypertoniker

brauchen mindestens einmal jährlich eine Kontrolle ihres Augenhintergrundes, denn beide Erkrankungen führen zu Veränderungen der Netzhaut. Wird eine Netzhauterkrankung nicht rechtzeitig erkannt, kann das Auge erblinden. Wir führen eine Verlaufskontrolle mittels Fundusfotographie und Tomographie der Netzhaut durch.

Spezielle Vorsorge (u.a. mit HRT, OCT)

Warum ist Früherkennung so wichtig?

Makula-Degeneration (AMD)

Ab dem 50. Lebensjahr erhöht sich das Risiko, an einer altersbezogenen Makula-Degeneration (AMD) zu erkranken. Diese krankhafte Netzhautveränderung zerstört die zentrale Sehfähigkeit und kann nur bei rechtzeitiger Diagnose erfolgreich behandelt werden.

Wir bieten Ihnen in unserer Praxis eine Netzhaut-Vorsorge-Untersuchung. Außer der Makuladegeneration können so auch Veränderungen der Netzhaut durch Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen sowie seltene Tumore sichtbar gemacht werden – und das oft noch in einem behandlungfähigen Stadium.

Zusammen mit einer Netzhautspiegelung kann auch eine Glaukomvorsorgeuntersuchung durchgeführt werden. Dadurch lassen sich Doppeluntersuchungen vermeiden.

Glaukom – der grüne Star

Beim Glaukom handelt es sich um eine Erkrankung des Sehnervs, bei der das Gleichgewicht zwischen der Durchblutung des Sehnervs und des Augeninnendrucks gestört ist.  Der Augeninnendruck entsteht durch die Flüssigkeit, die im Auge durch Produktion und Abfluss immer wieder erneuert wird. Ist der Druck im Auge größer als der Durchblutungsdruck des Sehnervs, kann dies den Sehnerv über viele Monate hinweg „ersticken“. Dadurch gehen die Sehnervenfasern allmählich unwiderruflich zugrunde.

Leider bemerkt der Patient die Erkrankung erst, wenn sie schon im Endstadium ist. Früher sind die Menschen am Glaukom erblindet. Heute muss das nicht mehr passieren.

Messung des Augeninnendrucks

Der Augeninnendruck ist der bekannteste Parameter, der beim Glaukom erhöht ist. Allerdings kann man ihn nicht isoliert betrachten, sondern muss ihn in Relation zu anderen Parametern sehen, wie der individuellen Hornhautdicke.  

Messung der Hornhautdicke

Nur wenn die Dicke der Hornhaut bekannt ist, können bei einer Augendruckmessung Rückschlüsse auf den tatsächlichen Augeninnendruck gezogen werden. Die Hornhautdickenmessung (Pachymetrie) ist schmerzfrei und nicht belastend. Nur durch diese Untersuchung ist eine korrekte Messung des Augeninnendrucks möglich.

Da sich die Hornhautdicke normalerweise nicht ändert, genügt es, diese Untersuchung einmal durchführen zu lassen.

Zeigt Ihr Augeninnendruck verdächtige Werte, leiten wir weitere Maßnahmen ein, um Ihr Risiko abzuklären.

Wird das Glaukom frühzeitig erkannt, können bereits durch Augentropfen weitere Schäden verhindert werden. Nur in ganz seltenen Fällen muss es zu einer Operation kommen.

Die Augen sind unser wertvollstes Sinnesorgan, und so sollte mit ihnen umgegangen werden. Manche Organe lassen sich ersetzen die Augen nicht.
 
Nutzen Sie deshalb unsere Früherkennungsuntersuchungen!

Digitale Angiographie (OCT-A)

Text folgt in Kürze

Sehschule (Orthoptik)

Augenvorsorge beginnt im Kindesalter

Schon im ersten Lebensjahr können Kinder augenärztlich untersucht werden. Es gibt viele Augenerkrankungen – z. B. Schielen –, die unbedingt frühzeitig behandelt werden müssen. So können wir eine lebenslange Sehschwäche verhindern. Unserer Praxis ist eine Sehschule angeschlossen. Sie wird von unserer staatlich geprüften Orthoptistin Frau Britta Hilker geleitet.

Diagnostik und Therapie von visuellen Wahrnehmungsstörungen bei Kindern

In der Orthoptik werden Untersuchungen und Behandlungen einer Störung des ein- und beidäugigen Sehens, Sehschwächen Schielen, Augenzittern (Nystagmus) und Augenbewegungsstörungen durchgeführt.

Trotz einer umfassenden orthoptisch-augenärztlicher Diagnostik können erfahrungsgemäß bestimmte versteckte Abweichungen und Nahanpassungsstörungen ausgeglichen werden und so nicht als Störfaktor erkannt werden.

Bei Kindern, die durch Lern- und Entwicklungsdefizite auffallen, ist es sinnvoll, einen visuellen Belastungstest durchzuführen. Das Sehen wird unter Belastung,
d.h. durch Nachempfinden der Schulsituation unter verstärkter Konzentrationsanforderung beim Lesen, Abschreiben und Rechnen erfasst.

Kinder mit Lernauffälligkeiten und deren Folgen sind häufig überfordert, den hohen Anforderungen der Umwelt standzuhalten Dementsprechend ist es wichtig, zusätzliche visuelle Belastungen weitgehend auszuschalten. Die Konzentrationsfähigkeit und Daueraufmerksamkeit sowie das körperliche und seelische Wohlempfinden kann durch gestörte Sehfunktionen erheblich beeinträchtigt werden.

visuelle Rehabilitation, vergrößernde Sehhilfen, Low-Vision Beratung

Vergrößernde Sehhilfen und Low-Vision-Beratung

Nach der Empfehlung des augenärztlichen Verbandes der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) ist jemand sehbehindert, wenn er mit seinem guten Auge, mit der richtigen Korrektur, nicht mehr als 0.3 (30%) sehen kann.

Ist die Sehschärfe 30% oder schlechter können spezielle Hilfsmittel (vergrößernde Sehhilfen) in Anspruch genommen werden, um den Alltag so weit wie möglich und so lange wie möglich selbständig zu bewältigen.

Eine individuelle Anpassung von geeigneten vergrößernden Sehhilfen für den Alltag oder den Arbeitsplatz wird in unserer Praxis angeboten.

 

Der Bereich „Low Vision“ umfasst folgende Punkte:

  • Die Beurteilung der Sehfunktionen, der Refraktion (Fehlsichtigkeit), der Lesefähigkeit und des Vergrößerungsbedarfs
  • ggf. Optimierung der Stärke des Brillenglases
  • Anpassung vergrößernder Sehhilfen: - Optisch vergrößernde Sehhilfen - Elektronisch vergrößernde Sehhilfen
  • Informationen zu adäquaten Beleuchtungsmöglichkeiten und ergonomischen Hilfen
Glaukom (HRT, OCT)

Was ist ein Glaukom?

Glaukom – der Grüne Star – ist eine Erkrankung des Auges, die etwa ein Prozent der Bevölkerung ab dem 40. Lebensjahr befällt. Ihre Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter auf über fünf Prozent an. Rund 800.000 Glaukom-Patienten gibt es in Deutschland, bei etwa drei Millionen liegt eine Vorstufe dieser Erkrankung vor.

Aufbau und Funktionsweise des Auges

Der Aufbau des Auges ist mit dem einer Kamera zu vergleichen: Beim Sehen fällt Licht durch die Linse und auf die Netzhaut. Dort wird das Bild von Millionen kleinster lichtempfindlicher Nervenzellen aufgenommen und zur Verarbeitung an das Gehirn weitergeleitet. Diese Nervenfasern sammeln sich an der hinteren Seite des Augapfels am Sehnervenkopf (Papille). Hier beginnt der Sehnerv, den man sich wie ein 1,5 mm dickes Kabel zum Gehirn vorstellen kann.

Erkrankungen des Sehnervs – das Glaukom

Wenn die Nervenfasern im Netzhautbereich geschädigt werden, kommt es zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Der fortschreitende Schwund der Sehnerven, der unterschiedliche Ursachen haben kann, wird als Grüner Star (Glaukom) bezeichnet. Oft – aber bei weitem nicht immer – ist die Erkrankung mit einer Erhöhung des Augeninnendrucks verbunden. 

Der stille Dieb der Lebensqualität

Die Erkrankung am Grünen Star erfolgt schmerzfrei. Ausfälle im Gesichtsfeld sind für den Patienten erst in einem späten Stadium „sichtbar“.

Wenn die Einschränkungen wahrgenommen werden können, sind bereits etwa 50 % der Fasern des Sehnervenkopfes zerstört. Deshalb ist eine frühe Diagnostik durch den Augenarzt von so großer Bedeutung. Immerhin ist das Glaukom eine der häufigsten Erblindungsursachen der westlichen Welt!

Wem ist eine Glaukomvorsorge zu empfehlen?

Grundsätzlich ist niemand davor gefeit, am Grünen Star zu erkranken. Es gibt aber bestimmte Risikofaktoren:

  • Nach Überschreiten des 40. Lebensjahres steigt die Häufigkeit des Glaukoms.
  • Die Veranlagung für ein Glaukom ist vererblich. Gibt es in Ihrer Familie schon einen Glaukomfall, ist besondere Wachsamkeit angeraten.
  • Kurzsichtigkeit oder Vorerkrankungen wie Diabetes erhöhen das Risiko.

Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es?

Die übliche Glaukomvorsorge umfasst die Beurteilung der Sehnerven mit dem Spaltlampenmikroskop sowie die Messung des Augeninnendrucks. 

Die Papillen-Tomographie mit dem Heidelberger Retina-Tomographen (HRT) bietet Ihnen eine zusätzliche Sicherheit. Damit lassen sich die Sehnerven sowie der Sehnervenkopf äußerst präzise vermessen. Kleinste Veränderungen werden – Jahre bevor ein Schaden auftritt – sichtbar und können unmittelbar behandelt werden.

Mit dem HRT wird die Oberfläche des Sehnervs durch einen Laserstrahl abgetastet. Ein Computer errechnet die Ergebnisse aus über 140.000 Messpunkten und erstellt so dreidimensionale Bilder des Sehnervenkopfes. Die Untersuchung ist schmerzfrei und gefahrlos. Der eigentliche Messvorgang dauert nur wenige Sekunden.

Einen wesentlichen Bestandteil der Glaukomvorsorge stellt auch die Hornhautdickenmessung (Pachymetrie) dar. Nur dadurch lässt sich Ihr persönlicher Korrekturfaktor genau ermitteln. Dieser ist für die exakte Messung des Augeninnendrucks notwendig.

Die erweiterte Glaukomvorsorge ist in den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Wir sehen jedoch die Verpflichtung, Ihnen diese medizinisch sinnvollen Vorsorgeuntersuchungen für die bestmögliche Versorgung Ihrer Augen anzubieten. Das Honorar für diese privatärztlichen Leistungen klären wir selbstverständlich vor der Behandlung mit Ihnen ab.

Lassen Sie Ihre Augen regelmäßig untersuchen, um auch noch im hohen Alter die Welt entdecken zu können.

Bei Fragen aller Art wenden Sie sich vertrauensvoll an uns:
Wir helfen Ihnen gerne!

Makuladegeneration (OCT)

Was bedeutet Makuladegeneration?

Die Makuladegeneration gehört zu den häufigsten Ursachen für Erblindung im Alter. Sie kann jeden treffen, dennoch können nach Umfragen nur etwa 18 Prozent aller Erwachsenen mit dem Begriff etwas anfangen.Bei der Umwandlung von Lichtreizen in den Sinneszellen kommt ein photochemischer Prozess in Gang, dessen Abfallprodukte vom Auge abgebaut werden müssen. Eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD) entwickelt sich, wenn das Auge dies nicht mehr schafft und entzündliche Prozesse jene Stelle auf der Netzhaut schädigen, mit der wir am schärfsten sehen, die Makula (der gelbe Fleck). Denn in der Makula sind die lichtempfindlichen Zellen am dichtesten gelagert – je mehr von ihnen absterben, desto schlechter wird das Sehvermögen. Diese Degeneration mit der Bildung schadhafter Blutgefäße führt zu einer kreisförmigen Narbe auf der Netzhaut

Erste Anzeichen für eine Makuladegeneration

Gerade Linien verkrümmen sich oder in der Mitte des Blickfeldes erscheint plötzlich ein verschwommener Fleck.

Das zentrale Gesichtsfeld geht nach und nach verloren, in den Randbereichen dagegen bleibt die Sehkraft erhalten. Der Krankheitsprozess beginnt normalerweise auf einem Auge.
 
Im späteren Stadium ist meist auch das zweite Auge betroffen. Die Erkrankung ist nicht mit Schmerzen verbunden und wird in der Regel erst bemerkt, wenn sie bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat.

Was die Diagnose für die Betroffenen bedeutet

Bei der altersbedingten Makuladegeneration stößt die ärztliche Kunst an ihre Grenzen. Eine vollständige Heilung der Erkrankung ist bis heute nicht möglich. Verloren gegangenes Sehvermögen kann nicht wiederhergestellt werden. In manchen Fällen ist es aber möglich, das Fortschreiten zu verlangsamen.

Trockene und feuchte AMD

Man unterscheidet bei der AMD zwei unterschiedliche Erscheinungsformen. Bei der „trockenen Makuladegeneration“ tritt eine schleichende Verschlechterung des Sehvermögens auf, die oft genug einen Stillstand erfährt, so dass die Patienten mit optischen Hilfsmitteln bis ins hohe Alter lesen können.
 
Bei der „feuchten Makuladegeneration“ führen Blutgefäße zu Schwellungen der Netzhaut, weil sie in diese hineinwachsen und so die feinen Sinneszellen zerstören. Bei dieser Form kann eine Verödung mittels Laser spürbare Besserung bringen.

Was können Sie zur Vorsorge tun?

Wichtig: frühzeitige Diagnose
 
Eine frühzeitige Diagnose kann Ihnen helfen, rechtzeitig Vorsorge zu treffen. Da die trockene Form auch in die feuchte Form übergehen kann, ist eine regelmäßige Überprüfung durch den Augenarzt wichtig.
 
Wir bieten Ihnen folgende Untersuchungen:

  • Netzhautphotographie
    Eine Übersichtsphotographie der Netzhaut mit Sehnerv, Makula und Gefäßen. Grobe Veränderungen der Makula können hier schon erkannt werden.
  • OCT (optische Kohärenztomographie: Tomographie der Netzhaut)
    Dabei wird mit einem Lasermikroskop in die Tiefe der Netzhaut geblickt, um festzustellen, ob sich darunter Flüssigkeit befindet (= feuchte Makuladegeneration). Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist völlig schmerzlos und ohne Folgen für das Auge.
  • Angiographie (Farbstoffdarstellung)
    Dabei wird ein Farbstoff in die Vene des Patienten gespritzt und mit einer Spezialkamera werden Aufnahmen von der Netzhaut gemacht. Durch die Färbung können die neugebildeten und undichten Gefäße unter der Netzhaut dargestellt werden.

Behandlung der AMD

Uns stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Trockene AMD
    Antioxidativa wie Lutein, Zeaxanthin, Vitamin C und E, Zink, Kupfer und Selen können die Sinneszellen vor freien Radikalen schützen. In Studien wurde nachgewiesen, dass eine erhöhte Zufuhr dieser Stoffe ein Neuentstehen oder das Fortschreiten der Erkrankung erschwert. Diese sind in speziellen Nahrungsergänzungsmitteln enthalten.
  • Feuchte AMD
    Mit modernen Medikamenten, die in das Auge hineingegeben werden, kann die Entstehung der unerwünschten Gefäße gestoppt werden. In 50 % der Fälle kommt es so zur Stabilisierung und in manchen Fällen sogar zu einer leichten Verbesserung der Krankheit.

Wenn Sie wegen Ihres Sehvermögens Sorgen oder Befürchtungen haben, sprechen Sie uns bitte sofort an. Nur eine fachärztliche Diagnose kann Ihnen Sicherheit bieten. Wichtig ist, die Krankheit frühzeitig festzustellen!

Wir bieten alle weiterführenden Untersuchungen und Behandlungen an. Ambulante Operationen werden in der Augenklinik Petrisberg (www.augenklinik-petrisberg.de) durchgeführt.

Wir beraten Sie gerne.

Katarakt

Was ist eine Katarakt bzw. ein Grauer Star?

Als Grauen Star oder Katarakt bezeichnet man die Eintrübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Sie bemerken, dass Sie wie durch einen leichten Schleier sehen, der mit der Zeit immer dichter wird. Oft nimmt auch die Blendungsempfindlichkeit zu.

Der Graue Star ist nicht zu verwechseln mit dem Grünen Star. Außer der Namensähnlichkeit haben beide nicht sehr viel gemeinsam.

Heute braucht eine Kataraktoperation nicht mehr gefürchtet zu werden, und niemand muss wegen eines Grauen Stars sehbehindert sein. Fortschritte der operativen Verfahrensweisen, verbesserte Instrumente und regelmäßige Kontrollen machen eine Kataraktoperation sehr sicher und führen zu einer schnellen Verbesserung des Sehvermögens.

Wie wird der Graue Star behandelt?

Wenn sich die anfängliche leichte Linsentrübung verdichtet, ist eine Operation die einzige Behandlungsmöglichkeit, die so gut wie immer zum Erfolg führt mit äußerst geringer Belastung für den Patienten, zumal der Eingriff in aller Regel schmerzlos ist. Er zählt heute zu den häufigsten Operationen weltweit. Jahr für Jahr werden in Deutschland etwa 400.000 Patienten wegen eines Grauen Stars operiert. Die getrübte Linse wird bei der Operation durch eine klare Kunststofflinse ersetzt.

Wir beraten Sie gerne bei Ihrer Entscheidung, ob und wann Sie sich wegen Ihres Grauen Stars operieren lassen sollten.  

Diabetes

Wie wirkt Diabetes auf die Augen?

Allein in Deutschland erblinden durch Diabetes jährlich über 6000 Menschen neu. Eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung eines evtl. Diabetes ist daher dringend empfehlenswert und kann entscheidend für weitere Behandlungsmöglichkeiten sein.

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Regulierung des  Zuckerhaushaltes im Körper gestört ist. Durch den konstant hohen Blutzuckerspiegel bei Betroffenen, gefördert durch Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen, können Organe langfristig geschädigt werden. Insbesondere sind davon die Augen oder Nieren betroffen. Diese Schäden beruhen meist auf der Erkrankung kleinster Blutgefäße. Diese befinden sich auch auf der Netzhaut und können bei Beeinträchtigung anfangen zu bluten.

Die Folgen: eine erhebliche Minderung der Sehkraft oder im schlimmsten Falle sogar die Erblindung. Da ein Diabetes oft nicht früh genug erkannt wird, empfehlen wir Ihnen eine regelmäßige Diabetes-Vorsorge zu Ihrer Sicherheit. Eine Untersuchung des Augenhintergrundes und damit der Netzhaut gibt rechtzeitig Aufschluss über krankhaft bedingte Unregelmäßigkeiten.

Symptome und Beschwerden bei Diabetes

  • Sehstörungen
  • Stark gesteigertes Durstgefühl und vermehrtes Trinken 
  • Stark vermehrte Urinausscheidung 
  • Gewichtsabnahme 
  • Appetitlosigkeit 
  • Müdigkeit und Leistungsminderung 

Was bringt eine Augenuntersuchung bei Diabetes?

Die Netzhaut des Auges ist die einzige Stelle des Körpers, an der man auf die Gefäße schauen kann. Hier kann gesehen werden, ob die Gefäße undicht oder verstopft sind, ob Durchblutungsstörungen stellvertretend für die gesamte Situation des Körpers entdeckt werden können. Diese Diagnostik an der Netzhaut ist für den Hausarzt sehr wichtig, da er dadurch die Einstellung des Diabetes besser einschätzen und steuern kann.

Wenn Sie bereits an Diabetes erkrankt sind, empfehlen wir eine jährliche Untersuchung des Augenhintergrunds, um Veränderungen am Auge rechtzeitig festzustellen.

Diabetes kann auch die Entwicklung des Grauen Stars beschleunigen, so dass wir bei den Kontrollen natürlich auch die Linse überprüfen.

Kontrolle der Netzhaut

In unserer Praxis bieten wir zur Kontrolle eine jährlicheNetzhautfotografiean. Eine Spezialkamera macht dabei berührungslos und schmerzfrei Aufnahmen von Ihrem Augenhintergrund, die wir in der Praxis auswerten.

Sind die Veränderungen an der Netzhaut so stark, dass dauerhafte Schäden bleiben können, so führen wirLaserbehandlungenodermedikamentöse Behandlungendurch. Wenn Sie an Diabetes im fortgeschrittenen Stadium leiden, kann es zum Grünen Star (Glaukom) kommen. Daher messen wir dann auch Ihren Augeninnendruck.

Sicca-Sprechstunde

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Ultraschalldiagnostik

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Refraktive Chirurgie

Ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen…

Das ist der Traum vieler.  Die Entwicklung der mikrochirurgischen Medizin ermöglicht heute eine Verbesserung der Sehkraft. Durch einen laser-chirurgischen Eingriff kann die Fehlsichtigkeit der Augen behandelt werden, so dass zukünftig eine weniger starke Brille ausreicht oder ganz auf eine Brille verzichtet werden kann.

Behandlung von Fehlsichtigkeiten

Unsere Praxis hat sich auf die Beratung im Bereich der refraktiven Chirurgie spezialisiert:

  • Hornhautverkrümmung/Stabsichtigkeit (Astigmatismus)
  • Kurzsichtigkeit (Myopie) 
  • Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Welches Verfahren bei welcher Fehlsichtigkeit?

Die folgende Tabelle soll Ihnen einen Überblick geben, welche Verfahren bei welchem Fehlsichtigkeitstyp angewendet werden können.
Indikationsbereich der refraktiven Chirurgie:

Verfahren 

 Myopie 

 Hyperopie 

 Astigmat. 

LASIK

 bis -10

 bis +4

 bis -6

LASEK

 bis - 8

 

 bis -3

Die Methoden:

LASIK (Laser in-situ Keratomileusis)

Bei dieser modernen Methode wird ein Stück der Hornhaut abgetrennt und aufgeklappt. Das Innere der Hornhaut wird mit einem Laser bearbeitet. Danach wird das Hornhautscheibchen wieder zurückgeklappt. Es saugt sich von selbst an und muss nicht genäht werden. Da die Oberfläche der Hornhaut kaum verletzt wird, bleibt die Narbenbildung gering und es treten nach der Operation kaum Schmerzen auf.

LASIK wird bereits seit 1990 angewendet und ist bis heute das weltweit am häufigsten angewandte Verfahren für die Augenlaserbehandlungen. 1999 wurde die LASIK von der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft und dem Berufsverband der Augenärzte offiziell als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft.

LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis)

LASEK ist die Weiterentwicklung der ursprünglichen Photorefraktiven Keratektomie (PRK). Bei dieser seit vielen Jahren bewährten Methode wird das oberste Deckhäutchen der Hornhaut entfernt, die freigelegten Hornhautschichten werden mit dem Laser bearbeitet. Anders als bei der LASIK wird hier in den oberen Hornhautschichten gearbeitet. Nach dem Eingriff wird eine Verbandskontaktlinse aufgesetzt, die für einige Tage auf dem Auge getragen wird. Im Vergleich zur LASIK dauert der Heilungsprozess deutlich länger und ist in den ersten beiden Tagen schmerzhaft.

Die Methode eignet sich für die Behandlung von Fehlsichtigkeiten, die aus bestimmten Gründen nicht für eine LASIK infrage kommen, z. B.:

  • Zu geringe Hornhautdicke
  • Spezielle Augenerkrankungen
  • Hornhautnarben
  • Sportarten mit direktem Körperkontakt

Für wen kommen die Methoden infrage?

Nicht für jeden ist die LASIK- oder die LASEK-Methode geeignet. Für das Gelingen der Operation und die Dauerhaftigkeit des Ergebnisses ist es sehr wichtig, die Eignung des Patienten vorher abzuklären. Von Bedeutung ist dabei besonders die Dicke der Hornhaut sowie der Pupillendurchmesser in Abhängigkeit von der Stärke der Fehlsichtigkeit.

Die Beratung im Bereich der refraktiven Chirurgie erfolgt in Kooperation mit der Smileeyes AugenLaserKlinik Trier.

Wenn Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!

Ambulante Laseroperation

Wochen bis Monate nach einer Operation des Grauen Stars (Kataraktextraktion) kann es zu Sehstörungen (z.B. Sehverschlechterung, Blendung, verschwommenes Sehen) kommen, die auf eine dichte und zunehmende Trübung der belassenen hinteren Linsenkapsel (Kapselfibrose) zurückzuführen sind. Seltener beruhen die Sehstörungen auf verbliebenen nachwachsenden Linsenresten (Nachstar). Damit sich ihr Sehvermögen nicht weiter verschlechtert, raten wir Ihnen zu einer Laserbehandlung.

Nach der örtlichen Betäubung und Pupillenerweiterung des Auges mit Tropfen wird ein Kontaktglas auf die Hornhaut aufgesetzt. Danach wird die verdickte und getrübte Kapsel unter dem Spaltlampenmikroskop mit einem sehr feinen Laserstrahl schmerzfrei eröffnet und dadurch das optische Hindernis beseitigt.

Kontaktlinsen

Träumen Sie von einem Leben ohne Brille?

Dann sind Kontaktlinsen vielleicht für Sie die richtige Wahl. Besonders jüngere Menschen und Frauen tragen gern die unsichtbaren Sehhilfen zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit. Interessant sind Kontaktlinsen aber grundsätzlich ohne Alterseinschränkung für jedermann. Nutzen Sie hierzu unsere kompetente Beratung.

Kontaktlinsen sind mehr als eine Alternative zur Brille:

  • Kontaktlinsen bieten eine klare Rundumsicht, das Blickfeld wird nicht eingeengt.
  • Kontaktlinsen stören und beschlagen nicht, sie sind unsichtbar und verändern das Gesicht nicht.
  • Manche Augenveränderung kann nur mit Kontaktlinsen optimal korrigiert werden. 
  • Patienten mit Sehfehlern können manche Berufe, Sportarten und Freizeitaktivitäten nur mit Kontaktlinsen ausüben.

Kontaktlinsen ja, aber ...

Das menschliche Auge ist ein empfindliches Sinnesorgan. Geschützt wird es durch die Hornhaut und einen Tränenfilm, der das Auge geschmeidig hält und gleichzeitig Bakterien abwehrt. Die Kontaktlinsen schwimmen als kleine Kunststoffschalen in der Tränenflüssigkeit vor dem Auge. Sie sind damit in ein kompliziertes und empfindliches Gleichgewicht eingebettet. Da die Tränenflüssigkeit normalerweise frei von Fremdkörpern ist, können die Kontaktlinsen die natürliche Balance des Auges beeinflussen. Nur eine ideal angepasste Linse kann zu einem Teil dieses hochsensiblen Systems werden.

Anpassung, Einweisung und regelmäßige Kontrolle

Wer sich für Kontaktlinsen entscheidet, sollte unbedingt ärztlichen Rat einholen. Ohne vorherige ärztliche Untersuchung kann das Tragen von Kontaktlinsen zu irreparablen Augenschäden führen.

Kompetente Beratung von Fachleuten

Wir besprechen nach der Erstuntersuchung mit Ihnen, welche Kontaktlinsenart für Sie persönlich am besten geeignet ist.

Wir weisen Sie in die richtige Handhabung, in das Einsetzen und Herausnehmen sowie in die notwendige Pflege und Hygiene ein.

Sie erhalten von uns Hinweise über die Eingewöhnung und Tragedauer. Selten treten Probleme auf – aber auch dann sind wir für Sie da.

Haben Sie schon Kontaktlinsen, dann sollten Sie sie 48 Stunden vor einer Anpassung oder vor einer anderen Augenglasbestimmung nicht mehr tragen. Nur so können etwaige Schwellungen der Hornhaut und die daraus resultierenden Messfehler ausgeschlossen werden.

Hart oder weich?

Bei der augenärztlichen Untersuchung und Beratung wird auf die Harmonie zwischen Kontaktlinse und Auge geachtet, um die geeignete Linsenart gemeinsam mit dem Patienten auszuwählen.

Man unterscheidet generell zwischen zwei verschiedenen Arten von Kontaktlinsen:

  • Vor allem bei den flüssigkeitshaltigen („weichen“) Linsen gibt es eine große Vielfalt mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. Sie sind in der Regel von Beginn an angenehm zu tragen und brauchen nur geringe Eingewöhnung.
  • Längerfristig sind in vielen Fällen die formstabilen („harten“) Linsen vorzuziehen. Unregelmäßigkeiten der Hornhaut und komplizierte Brechungsfehler lassen sich so besser ausgleichen – sie brauchen jedoch eine etwas längere Eingewöhnungszeit. 

Regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt

Die individuelle Betreuung und Auswahl der Kontaktlinsen sind für gutes Sehen und richtiges, gesundes Tragen notwendig. Das gilt für alle Linsenarten! Wir warnen deshalb bei einem so sensiblen medizinischen Produkt vor unseriösen Lockangeboten und empfehlen die Anpassung und regelmäßige Kontrolle durch den Augenarzt.

Wir führen in unserer Praxis ein großes Angebot an Kontaktlinsen verschiedener Hersteller. Es reicht von formstabilen Kontaktlinsen unterschiedlicher Gasdurchlässigkeit, Tageslinsen, Wochen-, Monats- und Jahreslinsen bis hin zu getönten Linsen. Welche Linse für Sie am besten geeignet ist, erfahren Sie bei uns in der Praxis.

Natürlich übernehmen wir aber auch die Kontrolle Ihrer Kontaktlinsen, wenn sie nicht von uns stammen.

Denken Sie daran:
Falsche oder defekte Kontaktlinsen, falsche Anwendung oder auch falsche Pflege können Komplikationen und Augenerkrankungen verursachen bzw. verschlimmern.

Augenärztliche Gutachten

Folgende Gutachten können wir u.a. für Sie durchführen:

  • Gutachten für den Erwerb von Führerscheinen (Motorrad, PKW, Lastwagen, Sportboote)
  • Gutachten für den Erwerb von Fluglizenzen
  • Blindengeldgutachten
  • Unfall- und Rentengutachten

Gutachten benötigen eine etwas größere Untersuchungszeit als normale augenärztliche Kontrollen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung – wir finden zeitnah einen Termin für Sie. Bitte berücksichtigen Sie, dass eventuell eine Weitstellung der Pupillen mit Augentropfen durchgeführt werden muss. 

Bitte beachten Sie: Für die Ausstellung eines Gutachtens benötigen wir Ihren Personalausweis zur Identitätsprüfung.

Sonstige Hinweise

Bitte bringen Sie zur Untersuchung immer Ihre neueste Brille mit. Sollten Sie bereits Kontaktlinsen tragen bzw. Augentropfen verwenden, auch diese.

Bitten beachten Sie, dass Sie nach einer Untersuchung Ihrer Augen mit pupillenerweiternden Augentropfen selbst ca. 3-4 Stunden kein Auto fahren dürfen!

Qualitätsmanagement nach QEP®

Mehr Informationen: QEP®

Kontakt/Info

Termine

Um Wartezeiten zu vermindern, vereinbaren Sie bitte einen Termin. Bei akuten Beschwerden ist nach telefonischer Voranmeldung auch eine kurzfristige Vorstellung in der Praxis möglich.

Elektronische-Gesundheitskarte

Bitte bringen Sie bei jedem Besuch Ihre Gesundheitskarte oder einen gültigen Versicherungsnachweis Ihrer Krankenkasse mit.

Online-Termine

Rezeptbestellung

Rückrufbitte

Parken

Parkmöglichkeiten finden Sie gegenüber der Praxis im Parkhaus des Mercure Hotels, in der Theodor-Heuss-Allee oder in den umliegenden Parkhäusern.
Einen Behindertenparkplatz in der Nähe unserer Praxis finden Sie in der Petrusstraße (Sparkasse Trier).

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Der Hauptbahnhof Trier liegt fußläufig zur Praxis, ca. 600 m entlang der Theodor-Heuss-Allee.
Bushaltestellen befinden sich ca. 2 Gehminuten von der Praxis entfernt (z. B. Theodor-Heuss-Allee oder Simeonstraße).

Fahrplanauskunft